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Gluehkopf

Japan zeigt den Weg

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Alles eine Frage des Blickwinkels: Aus japanischer Sicht ist der Schuldenberg der Euro-Länder geradezu lächerlich klein. Was lernen wir daraus? Ein Ökonom aus Tokio blickt in die Zukunft der Euro-Zone (aus "Tagesspiegel", 01.12.12).

Der Zwang zum Wirtschaftswachstum – der schon aus ökologischen Gründen keine Dauerlösung sein kann – ist eine Folgewirkung des bisher kaum analysierten Zwangs zum Schuldenwachstum. Speziell in Japan kann man gut im „Langzeitversuch“ beobachten, wie sich die Präferenz der Geldvermögensbildung gegenüber der Sachwertinvestition in einem deflationären Umfeld verfestigt und die Staatsverschuldung förmlich explodiert. Wenn man damit so entspannt umgeht, wie es Herr Koo vorschlägt, ist dies wohl auch gar nicht so schlimm.

Und er hat äußerst stichhaltige Argumente für seine Aussagen:

Richard Koos neueste Präsentation zur globalen Wirtschaftskrise